Rosmarin Heilpflanze

„Tau des Meeres“ nannte man den Rosmarin. Er war der Liebesgöttin Aphrodite geweiht. Im Volksglauben begleitete er die Menschen bei wichtigen Lebensereignissen wie Geburt, Hochzeit und auch als Liebespflanze wurde er verwendet. Junge Männer legten der Auserwählten einen Rosmarinkranz zu Füßen und gleich entbrannte diese in heißer Liebe zu ihm. Jahrhunderte lang trugen die Bräute Rosmarinkränze – ein Symbol der Treue.

Die Pflanze verwendete man auch, um gesund zu bleiben und aß morgens ein Stück Brot mit Rosmarin, um gegen jede Ansteckung gefeit zu sein. Das Kraut sollte auch gegen Pestilenz, böse Geister und Zauberkräfte schützen.

Rosmarin ist ein Mittel für Schönheit, Jugend und die Liebeskraft, stärkt das Gedächtnis, regt die Durchblutung an und bringt den Kreislauf in Schwung. Rosmarin ist ideal zum abnehmen, ersetzt aber keinesfalls eine Bauchtrainer. Wer fit werden möchte kann sich unter akw-fitness.de alle notwendigen Informationen rund um Bauchtrainer und andere Fitnessgeräte ansehen. Den Rosmarin kann das Training ideal begleiten. Als „Ginseng des Westens“ ist er ein gutes Stärkungsmittel für Frauen, wenn sie sich lustlos und erschöpft fühlen. In der Schwangerschaft soll Rosmarin nicht verwendet werden.

Volkstümliche nennt man die Heilpflanze Rosmarin auch Meertau, Hochzeitsblümchen, Brautkraut oder Antonskraut. Der bis zu 1,50 m hohe, etwas holzige Strauch zählt zu den Lippenblütlern. Seine schmalen, nadelartigen Blätter sind an der Oberseite glatt und dunkelgrün, an der Unterseite graufilzig. Von März bis Juni fasziniert er mit seinen zart blau-lilla farbenen Blüten.

Rosmarin liebt warme und sonnige Plätze und verträgt ca. minus 5 Grad. Am besten überwintert man den Strauch bei 8 Grad in einem hellen Raum. Zu seinen Wirkstoffen gehören:

  • reichlich äth. Öle,
  • Harz,
  • Säuren, Gerb- und Bitterstoffe.

Triebspitzen kann man während des ganzen Jahres ernten und der Rosmarin kann getrocknet werden und behält sein intensives Aroma.

Hausapotheke

Rosmarinbäder eignen sich bei niedrigem Blutdruck, Abgeschlagenheit und Muskelschmerzen. 50 g Rosmarinblätter in 1 Liter Wasser kurz aufkochen und nach 15 Minuten abseihen. Den Auszug in das warme Badewasser geben: wirkt bei niedrigem Blutdruck belebend, deshalb nicht am Abend nehmen.

Als Muntermacher für Kreislaufschwache empfiehlt sich ein Rosmarintee am Morgen: 2 g geschnittene Blätter mit kochendem Wasser übergießen, 7-10 Min. ziehen lassen und abseihen.

Das mediterrane Kraut verleiht den Speisen einen würzigen Geschmack und wirkt verdauungsfördernd. Rosmarin schmeckt zu Tomatensuppe, Kartoffeln, Hühnchen, Käse, Soßen und Kräuterbutter. Benützen Sie das stark würzige Kraut nur in geringen Mengen.