Echinacea Globuli

Globuli Echinacea enthalten Wirkstoffe des Sonnenhutkrautes (Korbblütler) in der entsprechenden Verdünnung. Sie werden meist mit Saccharose zu Globuli geformt und sind für laktoseintolerante Menschen und Kinder gut verträglich. Die Heilpflanzen, manchen als Igelköpfe bekannt, haben eine Wuchshöhe von 1,40 m. Ihr Ursprungsland ist Ost- und Zentralnordamerika. Schon die einheimischen Indianer wendeten die Pflanze erfolgreich gegen Husten und Halsschmerzen einer Mandelentzündung an. Die bakteriostatische Wirkung von Echinacea ist nachgewiesen.

Anwendung von Echinacea

Das Medikament wirkt stimulierend auf das Immunsystem und verhindert das Ausbrechen von grippalen Infekten und Erkältungskrankheiten. Heilungsfördernd zeigt sich das Globuli, wenn der Infekt beziehungsweise die Erkältung mit einer erweiternden Symptomatik von Fieber und Husten fortgeschritten ist. Patienten, die unter wiederkehrenden Infekten leiden, wird Echinacea vorbeugend empfohlen. Das homöopathische Medikament findet zudem Anwendung bei eitrigen Hauterkrankungen und Entzündungen der Lymphgefäße. Ebenso bei Herpes Zoster (Gürtelrose), bei Diabetikern mit schlechter Wundheilung, nach Verletzungen, Verbrennungen oder Tierbissen, bei Bildung von Abszessen oder Eiterbeulen (Furunkel und Karbunkel). Die Heilpflanze unterstützt den Heilungsprozess bei nicht heilenden Unterschenkelgeschwüren (Ulcus crusis) und Wundrose.

Erscheinungsbild von Echinacea

Das Erscheinungsbild von Echinacea zeigt Frösteln mit erhöhtem Puls, Fiebersymptome mit Schläfenkopfschmerz und allgemeiner körperlicher Schwäche. Gesicht und Hals sind stark gerötet. Lippen und Mundwinkel sind trocken und eingerissen und die Zunge geschwollen. Der Patient bildet Magensäure mit saurem Aufstoßen, hat nach dem Essen Völlegefühle, begleitet von stechenden Bauchschmerzen mit dünnen, gelblichen Stühlen und Blähungen. Erbrochenes sieht aus wie Kaffeesatz. Das Zahnfleisch ist wund und geschwollen. Die Nasen- und Rachenschleimhäute sind bläulich-schwarz und sondern übel riechende Schleime ab. Deutlicher körperlicher Abbau mit wiederkehrenden Fieberschüben. Man fühlt sich benommen. Die Patienten leiden unter Antriebslosigkeit, haben ein schwaches Herz und Schmerzen in der Herzgegend. Sie fühlen sich erschöpft und bewegen sich träge. Die Beschwerden gehen einher mit schlecht heilenden Wunden. Auf der Haut bilden sich Eiterbeulen, die unangenehm riechen.

Darreichungsformen von Echinacea

Die Darreichungsform von Echinacea Globuli ist oral in typischen Potenzen D2 bis D12 erhältlich. Wer überempfindlich (allergisch) gegen den Wirkstoff oder einer der sonstigen Bestandteile des Globuli reagiert, wird von einer Einnahme abgeraten. Nebenwirkungen sind bisher noch nicht aufgetreten, werden dennoch welche sichtbar, ist ein Arztbesuch notwendig. Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind nicht bekannt. Die Dosierung bei Erwachsenen und Kinder über sechs Jahren beträgt 3-mal 5 Streukügelchen. Bei einer akuten Erkrankung dürfen alle zwei bis fünf Stunden 5-10 Streukügelchen eingenommen werden, bis die Beschwerden deutlich abklingen. Jedoch nicht länger als 24 Stunden. Säuglinge und Kinder bis unter sechs Jahren, zwei bis 4-mal täglich bis zweistündlich 3-5 Globuli unter der Zunge zergehen lassen. Bei Säuglingen empfiehlt es sich, vor der Verabreichung die angegebene Menge in ungesüßtem Tee aufzulösen. Es wird empfohlen die Normaldosis zwei weitere Tage nach Abklingen der Beschwerden weiter ein, zu nehmen. Reiz- und Genussmittel können den Effekt eines homöopathischen Medikaments ungünstig beeinflussen. Erstverschlimmerung oder anhaltende, neu auftretende Beschwerden bedürfen einer ärztlichen Abklärung. Während der Schwangerschaft und Stillzeit Globuli nach Rücksprache mit dem Arzt anwenden.